TuS 1859 Hamm e.V.

Volleyball

- Es gibt keine Rotations- und Positionsfehler in der Annahme, ihr könnt im Feld stehen, wo ihr möchtet.

- Der Mitspieler des Aufgabespielers darf dem Gegner weder den Aufgabespieler noch die Flugbahn des Balles durch einen Sichtblock verdecken. Auf Anfrage des Gegners müssen sie sich sofort seitwärts bewegen.

- Der Block zählt als erste Ballberührung, nach einer Blockberührung sind nur noch zwei weitere Berührungen möglich. Dies ist ein sehr wichtiger Unterschied, denn wie auch in der Halle muss der zweite Ball technisch einwandfrei gespielt werden. Auch wenn der Blockspieler den Ball nur leicht touchiert, ist es die erste Ballberührung.

- Pritschen zum Gegner ist nur im rechten Winkel (senkrecht) zur Schulterachse erlaubt, außer wenn der Spieler zu seinem Mitspieler spielen will und der Ball unbeabsichtigter weise zum Gegner fliegt.

- Das Lob als "Legen mit der offenen Hand" ist nicht erlaubt. Der Ball darf nicht mit der sogenannten offenen Hand über das Netz gespielt werden, sondern nur mit den Fingerknöcheln (poke shot).

- Der erste Ball darf bei einem hart geschlagenen Angriff einen Moment lang mit den Fingern im oberen Zuspiel gehalten werden. Der Aufschlag ist allerdings kein Angriff in diesem Sinn. Da es in der Halle inzwischen üblich ist, die Aufgabe pritschender Weise anzunehmen, wird noch einmal darauf hingewiesen, dass dieses im Beachbereich nicht erlaubt ist, sofern es technisch nicht einwandfrei ist (es wird erfahrungsgemäß immer abgepfiffen, lass dich daher gar nicht auf diese Diskussion ein).

- Das Eindringen in den Spielraum, das Spielfeld oder die Freizone des Gegners ist nur dann erlaubt, wenn dieser nicht in seinem Spiel gestört wird. Ein Übertreten mit Gegnerberührung gilt in der Regel als Fehler.

- Wenn sich ein ernster Unfall ereignet, während der Ball im Spiel ist, muss der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen. Der Spielzug wird dann wiederholt. Dem verletzten Spieler wird pro Satz eine Wiederherstellungszeit von 5 Minuten gewährt.

- Tritt während des Spiels eine äußere Beeinträchtigung auf, wird das Spiel unterbrochen und der Spielzug wiederholt.

- Der Ball darf bei der Annahme und dem Rückspiel nicht geprischt werden.

Der Amerikaner William G. Morgan entwickelte dieses Hallenspiel im Jahr 1895, das ursprünglich nur als winterlicher Ausgleichssport für andere Sportarten diente und mit einer Basketballblase über ein 1,83m hohes Tennisnetz gespielt wurde. Über Nordamerika und Asien und kam das Spiel gegen Ende des Ersten Weltkriegs durch das amerikanische Militär nach Europa. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz fand das Volleyballspiel erst nach dem Zweiten Weltkrieg Anerkennung. Die Europameisterschaften, die bei den Männern seit 1948 und bei den Frauen seit 1949 ausgetragen werden, gewannen fast ausschließlich die Mannschaften aus der ehemaligen Sowjetunion (Männer und Frauen). Seit 1964 gehört Volleyball zum Programm der Olympischen Spiele. Danach breitete es sich weltweit sehr schnell aus. In Deutschland erhielt es besonders nach den Olympischen Spielen 1972 in München einen starken Aufschwung.

Das Volleyballfeld ist neun Meter breit und 18 Meter lang. Ein über Kopfhöhe gespanntes Netz teilt es in zwei, je neun mal neun Meter große Hälften. Die Netzhöhe beträgt bei den Männern 2,43 Meter, bei den Frauen 2,24 Meter; bei Jugendlichen 2,20 bis 2,40 Meter. Parallel zur Mittellinie verläuft auf beiden Seiten im Abstand von 3 Metern die Angriffslinie, die die Angriffszone begrenzt. Das Volleyballfeld ist in sechs Zonen eingeteilt, die die Positionen und Aufgaben der SpielerInnen bestimmen. Die Volleyballschuhe sind gut gedämpft, um besonders bei Sprüngen die Gelenke zu schonen.

Je 6 SpielerInnen zweier Mannschaften bemühen sich, den Ball ins so über das Netz zu spielen, dass die gegnerische Mannschaft den Ball nicht mehr regelkonform zurückschlagen kann (Punktgewinn). Die Regel, dass der Ball dabei nicht den Boden berühren darf, verleiht dem Spiel eine ungeheure Dynamik und verlangt von jedem Spieler höchste Konzentration, schnelle Aktionen und Reaktionen in ständig wechselnden Spielsituationen. Das Spiel beginnt mit dem Aufschlag von der Grundlinie. Nach einem Fehler erhält der Gegner das Aufschlagrecht. Die SpielerInnen wechseln im Uhrzeigersinn eine Position weiter. Sobald eine Mannschaft 25 Punkte mit zwei Punkten Differenz erreicht hat, ist ein Satz zu Ende. Im Gegensatz zu früher kann nicht nur die angreifende Mannschaft Punkte erzielen, auch ein Fehler der verteidigenden Mannschaft führt zum Punktgewinn. Ein Spiel ist zu Ende, wenn eine Mannschaft drei Sätze gewonnen hat. Der Ball darf nicht gefangen, gehalten, geworfen oder geführt werden. Das Netz und die „Antennen“als seitliche Begrenzung oberhalb des Netzes dürfen nicht berührt werden. Der Ball darf maximal dreimal innerhalb der Mannschaft gespielt werden mit Ausnahme der Blockberührung, nach der weitere drei Ballberührungen erlaubt sind.

Eine gute Technik beim oberen Zuspiel (Pritschen nach vorn, über Kopf, Kurzpass), unteren Zuspiel (Baggern, Hechtbagger), Aufgabe (untere, obere Frontalaufgabe, Flatteraufgabe, Sprungaufgabe), Angriffsschlag, Block, sowie individuelles und gruppentaktisches Verständnis sind die Voraussetzungen für ein gelungenes Spiel.

Allgemeine Ausdauer, Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, Schnellkraft, Kraft, Kraftausdauer, Sprungkraft, Schlagkraft, Reaktionsvermögen, Gewandtheit, körperliche und geistige Beweglichkeit, Koordination, Konzentration, Emotionen (Freude bei Erfolgen oder über gelungene Kombinationen/ Enttäuschung nach Misserfolgen), soziales Verhalten in der Gruppe (Kommunikation, Kooperation, Rücksichtnahme, Fairness)

Sprunggelenke, Knie, Finger/Hände

ab ca. 12 Jahre

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